Mehrstärkenlinsen

Mehrstärkenlinsen, auch Multifokallinsen genannt, sollen die Alters(weit)sichtigkeit korrigieren und sind seit dem Jahre 1982 erhältlich. Sie ermöglichen das scharfe sehen in unterschiedlichen Entfernungen. Es gibt sie in zwei Varianten:

Segmentförmige Bifokallinsen

Diese Linsenarten haben zwei unterschiedliche Segmente mit unterschieldicher Wirkung. Durch die Bewegung des Auges beim Sehen werden Objekte in der Ferne durch das obere Segment betrachtet und Dinge von Nahem durch das unetere Segmet der Linse, denn während das Auge nach unten gedreht wird die Kontaktlinse durch das Lid auf dem Augapfel nach oben geschoben.

Konzentrischen Multifokallinse

Hingegen sind die unterschieldichen Sehzonen bei der konzentrischen Multifokallinse ringformig und konzentrisch angeordnet. Die Übergänge sind bei modernen Linsen fließend. Beim Sehen werden nun dem Auge und damit dem Gehirn beide Bilder für die Nähe und die Ferne angeboten und das Gehirn wählt dann das beste Bild (unbewusst) aus.

Mehrstärkenkontaktlinsen gibt es sowohl als weiche aber auch als formstabile Linsen.